art-in research 2013 / Schwerpunkt: Bewegungs- und Klanginstallation

Nach einem Jahr Pause sind wir zurück!

art-in research forscht weiter an der Wechselbeziehung und Interaktion von Bewegung und Klang. Dieses Jahr liegt der Fokus auf dem Begriff der Bewegungs- und Klanginstallation. In der konkreten Arbeitsidee geht es um die Recherche an Material- und Kompositionsmöglichkeiten mit dem Schwerpunkt einer veränderten Zeitachse. Die Medien müssen sich zur Zeitachse verhalten, um der Idee der Installation gerecht zu werden. Dadurch entsteht ein Spannungsmoment in der Auseinandersetzung: Kommunikation/Parallelität in der visuellen und auditiven Aktion. Die Grafik übernimmt eine eigenständige Form der Dokumentation des Arbeitsprozesses. Das Format der ‚Open Door‘ bleibt bestehen, so dass Zaungäste den Prozess mitverfolgen können.

Mit: Judith Hummel/Heidi Schnirch (Bewegung); Klaus Janek/Claudio Rocchetti (Klang); Ingeborg Landsmann/Stephanie Roderer (Grafik); Ingo Reulecke (Gastcoach)

Datum/Ort: 28.10.–2.11.2013, schwere reiter Probenstudio
Open Door: Der Forschungsprozess ist für Zaungäste vom 29.10.–1.11. jeweils von 15-18 Uhr zugänglich.
Showing: 2.11.2013, 19 Uhr

Info: art-in@gmx.net

art-in research wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.

Dossier zum Research im Juni

Aus unserem art-in research im Juni, in dem wir zur Komposition in Musik und Bewegung geforscht haben, ist folgendes Dossier entstanden. Vielen Dank noch mal allen Gästen für ihr Input und Feedback!

http://www.klaus-janek.de/_artin_interviews/artin_research_documentation.pdf

20. bis 24.6. art-in research: Komposition in Musik und Bewegung

Open doors: 11 bis 18 Uhr

art-in findet dieses Jahr mit dem Forschungsvorhaben statt, der Wechselbeziehung und Interaktion von Musik und Bewegung nachzugehen. Eine Kerngruppe aus den Bereichen Musik, Tanz und Wissenschaft hat sich zusammengeschlossen, um miteinander in Dialog zu treten. Gibt es gemeinsame Gestaltungsformen innerhalb der Komposition von Musik und Bewegung? Gibt es ein sich bedingendes und zusammen kommunizierendes Vokabular? Wie und warum wirken Musik und Bewegung?

Als Zaungäste sind alle Interessierten herzlich eingeladen, das Forschungsvorhaben beobachtend, diskutierend, schreibend von außen mitzuverfolgen.

Mit: Anke Euler, Heidi Schnirch, Ina Dokmo, Klaus Janek und Judith Hummel
Info und Fragen: art-in@gmx.net

Ort: Probenraum des schwere reiter

schwere reiter
Dachauer Straße 114
80636 München
Tram 12, 20, 21 oder Bus 53 / Haltestelle Leonrodplatz
www.schwerereiter.de

Ausstellung „scrambled or squirrled“ Vernissage 2.12. 19 uhr

Siebdruck: Plakatkunst und Collage /Illustration

von und mit: bine m., schwarzer Hund, Susanne Kinau und Maria Graf

Vernissage Freitag, 2.12. ab 19 Uhr schwere reiter
Öffnungszeiten: 3.12., 4.12. und 8.12 bis 11.12. von 17 bis 21 Uhr

11.12.2011 um 19 Uhr – Neurowissenschaft in Bewegung

Wie werden komplexere Bewegungen wie Tanz wahrgenommen, deren Bewegungen der Zuschauer nicht selber ausführen könnte? Und wie sind die eigenen physischen Fähigkeiten mit dem ästhetischen Urteil verknüpft?

Emily S. Cross, Assistant Professor, Bangor University/North Wales, forscht zur Wahrnehmung von Bewegung und darüber, wie unsere physische Erfahrung sowie unsere Wahrnehmungserfahrung unsere Wahrnehmung von Bewegung beeinflusst.

Der Choreograf Stephan Herwig und Emily S. Cross werden an einer performativen Form arbeiten, um die wissenschaftlichen Ergebnisse in einer Art Lecture-Performance in Bewegung anschaulich zu präsentieren.

Vortrag in englischer Sprache

Ort: schwere reiter

art-in@gmx.net

12.9. um 19.00 Wettbewerb oder freie Entfaltung? Das Selbstverständnis des Künstlers im Spannungsfeld von Konkurrenz und Authentizität.

Mit Dr. Fabian Geier (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) im Dialog mit Münchner Künstlern

Das Künstlerdasein erfordert kompromisslose Hingabe und Selbstvertrauen in die eigene Vision und Fähigkeit. Wie aber wirkt sich das kompetitive Element in Wettbewerben, Studienplätzen und um Fördergelder auf diese Kompromisslosigkeit und auf das künstlerische Selbstverständnis aus? Der Kunstbetrieb erwartet, dass der Schaffende als starke Persönlichkeit greifbar (und vermittelbar) ist. Gehört Stolz also unbedingt zum Kunstschaffen dazu? Oder wird erst durch die Vermarktbarkeitsforderungen die Profilierung und Konkurrenz unter den Künstlern verstärkt? Mit welchen Konsequenzen für das Kunstschaffen geht dies einher?

In Kooperation mit „PhilosphInnen in der Stadt“ – begleitend zum xxii. Deutschen Kongress für Philosophie „Welt der
Gründe“

Ort: schwere reiter – www.schwerereiter.de

art-in am 10.7.2011 um 19 Uhr „Gibt es den leeren Raum mit unbegrenzten Möglichkeiten? Über künstlerische Entscheidungsprozesse“

Was wäre, wenn wir noch einmal von vorne anfangen könnten, darüber nachzudenken, wie eine Vorstellung funktioniert. Wenn wir versuchen, alle Bestandteile einer Tanzshow – Tänzer, Bühnenbild, Tanzteppich, Scheinwerfer, Kabel – noch einmal ganz neu zusammen zu setzen. Nicht einer Theatertradition folgend sondern mit Hilfe eines auf Basis philosophischer Grundlagen entwickelten deterministischen Systems.

Bei art-in zeigen der Choreograf Philip Bergmann und der Philosoph Andrea Spreafico einen Monat vor der Premiere von „Show“ eine Zwischenbilanz ihrer Arbeit. Begleitet werden sie von den Tänzern Elisabeth Lambeck, Gabriel Wong und Gil-Ho Yang und gewähren uns einen Blick hinter die Kulissen.
In Vortrag und Tanzversatzstücken lassen sie uns an ihren Gedanken und Bewegungen zu ihrem Stück teilhaben. Gemeinsam mit den Zuschauern werden die Mechanismen einer Tanzperformance untersucht.
Wir freuen uns auf Demontage und Wiederaufbau, Moleküle und die ganz große Show!

Bei schönem Wetter wird gegrillt! Bringt mit was ihr auf die heißen Kohlen legen wollt. Wir freuen uns auf euch und ein nettes Beisammen sein mit den summercamp-Leuten von Micha Purucker – Infos: schwerereiter.de

art-in 24.5.2011 um 20:00 im schwere reiter

Lecture mit Dr. Thomas von Steinaecker und Bettina Wodianka
Spiel-Räume des Hör-Spiels. Intermediale Wechselspiele und künstlerische Strategien.

Beim Forum art-in dreht sich im Mai alles um Literatur und Hörspiel – in Kunst und Wissenschaft.
Zu Gast: Der Schriftsteller und Journalist, Hörspielautor und Filmemacher Dr. Thomas von Steinaecker. Die Faszination für Mischformen lässt sich direkt an seinem bisherigen Werk ablesen, da der junge Literat in und mit den verschiedensten Medien arbeitet, diese vermischt, relational variiert und dabei immer neu die Grenzen zwischen dem Sagbaren und Unsagbaren, dem Sichtbaren und Unsichtbaren auslotet. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen dabei die medialen Strategien seiner akustischen Arbeiten Meine Tonbänder sind mein Widerstand (BR 2007) und Herzrhythmusgeräusche (BR 2010) in Produktion, Präsentation und Rezeption, das Spiel mit authentischen Materialien und den Originaltonaufnahmen Wörter Sex Schnitt (intermedium rec. 2005) von Rolf Dieter Brinkmann, die Konstruktion und Konzeption von Wirklichkeit und pseudodokumentarischen Effekten, das dünne Eis der Fiktion, die Sensibilisierung unserer Wahrnehmung, die Beweglichkeit und Unbeweglichkeit unserer Sinne − Erinnern und Erzählen im medialen Wechselspiel.
Durch das Gespräch führt die Theater- und Medienwissenschaftlerin Bettina Wodianka, die ihre Dissertation Körperlose Stimmen zu Gast. Radiophonie, Literatur und Theater an der Universität Basel über (inter-)mediale Strategien im Hörspiele der Gegenwart verfasst.

Dr. Thomas von Steinaecker (1977) studierte Germanistik in München und Cincinnati. 2007 promovierte der Literaturwissenschaftler mit einer Arbeit über Literarische Foto-Texte. Zur Funktion der Fotografien in den Texten Rolf Dieter Brinkmanns, Alexander Kluges und W. G. Sebalds. Neben wissenschaftlichen Arbeiten und Rezensionen für u.a. die Süddeutsche Zeitung umfasst sein bisheriges Werk Hörspiele, Features, Erzählungen, Romane [u.a. Wallner beginnt zu fliegen, ausgezeichnet mit dem aspekte-Literaturpreis 2007; Schutzgebiet 2009] und Filme [Karlheinz Stockhausen: Musik für eine neue Welt ARTE 2008/2009; Reise zu Tolstoi 3Sat 2010]

Bettina Wodianka ist seit Februar 2011 Doktorandin bei Prof. Dr. Georg Christoph Tholen an der Universität Basel (/i/f/m), seit April 2010 im ProDoc ‚Intermediale Ästhetik. Spiel – Ritual – Performanz‘ als Candoc assoziiert. In der o.g. Dissertation untersucht sie die seit den 1990er Jahren zunehmend intermedial ausgerichteten Spielformen und radiophonen Strategien des Hörspiels, die sich im deutschsprachigen Rundfunk im Dialog mit zeitgenössischen Darstellungsformen des postdramatischen Theaters entwickelt haben.

art-in ist ein monatliches Forum für Künstler und Kulturschaffende zum gegenseitigen Austausch und zur Vernetzung.
art-in wird vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München gefördert

Datum: 24.5.2011 um 20:00

Ort: schwere reiter München, Dachauerstr. 114

Workshop-Angebot von art-in am 26.4. ab 12 Uhr bis 17 Uhr

Siebdruck Workshop und Ausstellung

Begrenztes Platzangebot! Wer zuerst kommt…!

Im Workshop lernt man die Technik des Siebdruckens. Dazu benötigt man ein Motiv, das man vor dem Kurs auf eine Folie absolut schwarz kopiert oder druckt (keine Farbverläufe oder Schattierungen). Die schwarzen Linien sind dann auch die Stellen die später gedruckt werden und sollten nicht zu dünn sein. Mit Siebdruck lassen sich Stoffe (z.B. T-shirts, Jutetaschen) und Papiere (Plakate, Plattencover, Tapeten) bedrucken.
Wenn man etwas geübter ist, sind auch Mehrfarbdrucke möglich.
Beispiel: Jay Ryan
http://www.thebirdmachine.com/store.php

Der Kurs ist eintägig und dauert fünf Stunden. Durch die Teilnahme hat man die Möglichkeit die Werkstatt auch nach dem Kurs zu benutzen und unser Ziel ist es am Ende des Jahres unsere Arbeiten im schwere reiter auszustellen.
Kurs: Dienstag 26.04.2011, Beginn 12 Uhr bis 17 Uhr
Ort: Feierwerk e.V., Hansastr. 39-41
Mitzubringen: ein Motiv auf Folie dinA4 und Klamotten, die dreckig werden können

Feierwerk e.V.
Hansastr. 39 – 41
81373 München

Ansprechpartner vom art-in Team, Anmeldung und Fragen:
Sabine Mayer unter dieser Adresse: art-in@gmx.net

art-in am 13.12. um 19:30 Uhr im schwere reiter

Am Montag, den 13.12. findet die öffentliche Abschlussdebatte des art-in Workshops mit jungen RegisseurInnen aus Tel Aviv, Amsterdam und München statt.
Thema des Workshops und der Debatte: Visionen für das Postpost-Theater und eine neue international vernetzte Theatergeneration

Der Workshop findet am 12.12. statt, geleitet von Sebastian Blasius, Regisseur und Absolvent ATW Gießen.
Junge RegisseurInnen des Netzwerkes INSTED (insted.eu) treffen mit jungen Regisseuren aus München zusammen und diskutieren ihre Vorstellungen von international vernetztem Arbeiten und ihre Visionen von Theater.
Was kommt für die neue Generation nach dem postmodernen Theater oder braucht sie keine neue Theorie?

Bei Interesse an dem Workshop schreibt an: art-in@gmx.net